WIR HITZENDORFER  

Neue Werte für unser gemeinsames Wohl.

Brauchtum im Advent. Adventkranzbinden.

Ende November fand im Haus der Pfarre in Hitzendorf das erste gemeinsame Adventkranzbinden statt. 

Die 20 verfügbaren Plätze waren rasch vergeben und man freute sich in gemütlicher Atmosphäre auf ein paar gemütliche Stunden. Nach der Begrüßung und der Erklärung des Ablaufes durch Alexandra Kollegger und Marianne Labugger griffen die Damen und ein Herr zur Gartenschere um das Tannenreisig vorzubereiten. Unter fachkundiger Anleitung einer Floristin entstanden kurzerhand bereits die ersten grünen Kränze. Verwendet wurde dabei nicht nur Reisig, sondern auch Efeu, Wacholder, Farn und Koniferen. Bei stimmungsvollen Zitherklängen und schönen Harmonikastücken nahmen gab es auch eine gemütliche Kaffeepause.

Gestärkt und motiviert machten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ans dekorieren. Mit wunderbarer Deko, Kerzen, Kugeln, Zimtstangen, Sterne, Orangenscheiben und Schleifen entstanden wahre Kunstwerke. So individuell und unterschiedlich wir Menschen sind, so wurden auch die Adventkränze. Ein jeder einzigartig und besonders.  Ganz stolz waren all jene, die das erste Mal einen Kranz gebunden haben. Zum Abschluss gestaltete Marianne Labugger noch ein kurzes Segensritual, wo ein jeder seinen Adventkranz, sich selbst oder auch jemand anderes segnen durfte. So entstehen Traditionen.


Die Tradition des Lichteranzündens am Adventkranz geht weder auf altes germanisches Brauchtum zurück, noch ist es religiösen Ursprungs.

Sie wurde als pädagogisches Instrument von einem evangelischen Pfarrer in Norddeutschland erfunden. Johann Wichern (1808–1881) wollte den in seiner Obhut lebenden verwahrlosten Kindern die Zeit bis Weihnachten verkürzen und ihnen gleichzeitig das Zählen beibringen.
Für seinen ersten Adventkranz nahm er ein altes Wagenrad und montierte darauf sechs rote und vier weiße Kerzen. Etwa um 1860 herum begann man den Adventkranz mit Tannengrün zu schmücken.

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